Bilder bearbeiten

Wie kann ich meine Bilder bearbeiten?


Diese Frage bezieht sich in der Regel auf die Nachkorrektur von Digitalfotos, sprich den Einsatz einer Bildbearbeitungssoftware. Denn die Veränderung von herkömmlichen Fotos, Negativen oder Dias bedarf spezieller Geräte, Materialien sowie Erfahrung und fällt deshalb eindeutig in den Bereich der Profis. Aber auch als Laie kann man aus seinen Schnappschüssen mit etwas Fingerspitzengefühl und Übung Einiges herauskitzeln beziehungsweise typische Schwachstellen ausmerzen.

Bilder zu einer Baby Collage bearbeiten


Welche Fehler können ganz allgemein korrigiert werden?
Im Grunde fast alle. Wer seine Bilder bearbeiten möchte, steht allerdings meist vor den immer selben Problemen. Zu den Klassikern zählen unscharfe Konturen, zu schwache Kontraste, eine Unter- oder Überbelichtung, Rauschen, der Rote-Augen-Effekt und dergleichen mehr. Sie alle sind jedoch relativ einfach zu beheben.

Bilder bearbeiten und als Leinwand Gemälde darstellen


Muss es gleich das teuerste Programm sein?
Mitnichten! Mittlerweile tummeln sich auf dem Markt eine Vielzahl von Programmen zum Bilder bearbeiten. Dabei schwankt die Palette zwischen dem kostengünstigen Einstiegsmodell und dem teuren Equipment, das fast professionelle Standards erreicht. Und wer ein wenig durchs Internet surft, findet sicherlich auch das ein oder andere Gratistool. Sicherlich richtet sich der Bedarf nach den eigenen Ansprüchen, aber wer nach einer Software für den gehobenen Hausgebrauch sucht, wird im mittleren Preissegment garantiert das Passende finden, um seine Fotos bearbeiten zu können. Schließlich ist die Basisausstattung bei sämtlichen angebotenen Varianten vorhanden, nur die Details und eventuell die Handhabung unterscheiden sich.

Bilder bearbeiten durch veränderte Graduationskurven


Welche Werkzeuge stehen dem Benutzer zur Verfügung?
Fast jedes Programm verfügt zunächst einmal über eine Autokorrektur. Das erleichtert Einsteigern das Bilder bearbeiten enorm, da Werte wie Farbe, Kontrast und Helligkeit selbstständig modifiziert werden. Die Verfolgung der Änderungen dürfte zudem für die ersten eigenen Gehversuche interessant sein. Außerdem beinhalten sie die Option, bestimmte Teile eines Fotos auszuwählen, auszuschneiden, neu zusammenzusetzen, zu vergrößern oder zu verkleinern. Das Ganze zu drehen, zu spiegeln, mit Text zu versehen oder auf einzelnen Ebenen abzulegen, die sich überlagern. Nicht zu Vergessen die Konvertierung in andere Dateiformate und die Kombination mehrerer Fotos zu Kollagen oder Mosaiken. Darüber hinaus existieren zwei verschiedene Bereiche der Bearbeitung, die sich gegeneinander abgrenzen lassen: die Verbesserung und die kreative Gestaltung. Natürlich finden sich oft Überschneidungen, aber der Übersichtlichkeit halber empfiehlt es sich, sie separat zu betrachten.

Bilder mit Malfiltern  bearbeiten


Schritte, die Unsauberkeiten, die während der Aufnahme entstanden sind, bereinigen sollen
Kontrast und Helligkeit, Abwedeln und Nachbelichten sowie die Gradationskurve (Tonwertkurve) verbessern die Qualität über- oder unterbelichteter Bilder. Die Anpassung der Farbsättigung kann unerwünschte Farbschwankungen wie einen Gelbstich bei Aufnahmen unter künstlichem Licht auflösen. Farbverläufe wiederum nehmen Einfluss auf die Übergänge der jeweiligen Farbabschnitte des Bildes und lassen diese bei entsprechender Bearbeitung harmonischer wirken. Filter - allen voran die Kantenschärfung, die Rote-Augen-Entfernung, Entflackern, Fleckenbeseitigung oder Unschärfenregulierung - sorgen für klarere Konturen. Und auch die Gammakorrektur, die für die Lichtverhältnisse und die Farbtöne verantwortlich ist, gibt dem Foto richtig gewählt mehr Brillanz.

Bilder als Danksagung Karte  bearbeiten


Vom Standardfoto zum individuellen Einzelstück
Die Anpassung des Farbtons ist ein Paradebeispiel für das Spiel mit der Bildwirkung. Und anders als bei der reinen Korrektur sind hier der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. So wird aus einem normalen Urlaubsfoto schnell ein raffiniertes Kunstwerk, indem man die Farben invertiert - was grob den Eindruck eines Röntgenbildes erzeugt -, sie auf schwarz-weiß reduziert oder voreingestellte Effekte wie Sepia oder Neon verwendet. Wie bereits im oberen Abschnitt erwähnt, sorgen Filter bei der Verbesserung für klarere Konturen. Durch den Einsatz von Filtern beim Bilder bearbeiten kann man aber auch (wenn gewollt) eine Verfremdung erzielen, indem Weichzeichner, Schatten oder Lichtwurf nachträglich als Mittel der Stilisierung verwendet werden. Malwerkzeuge oder Stempel in variablen Stärken, Texte, Symbole oder Schnittwerkzeuge in beliebiger Form, der Radiergummi und das Abbilden von Fotos auf plastische Körper sind ebenfalls gern benutzte Spielarten der kreativen Gestaltung, die mit wenigen Handgriffen große Veränderungen erzielen

Bilder bearbeiten Obst Umfärben und verändern


Bilder bearbeiten - wie stelle ich es nun richtig an?
Verbesserung und Kreativität, Gradationskurve, Filter, Sepia-Effekt. Das alles klingt kompliziert. Und dabei waren das nur Beispiele für die Optionen, die eine Bildbearbeitungssoftware zur Verfügung stellt. Als Anfänger fühlt man sich damit schnell überfordert. Darum gilt es, sich in kleinen Schritten dem Thema zu nähern. Ändern Sie zu Beginn einfach die Helligkeit oder den Kontrast und warten sie ab, welche Wirkung das auf Ihr Foto hat. Es gefällt Ihnen nicht? Machen Sie es rückgängig und starten Sie einen neuen Versuch. Mit der Zeit entwickeln Sie ein Gespür dafür, mit welchen Werkzeugen Sie am besten zurechtkommen und wie sich auch aus Ihrem Bild das Optimale herausholen lässt.